 Foto: Miriam Lewin Bei dem renommierten FEI-Endurance-Ride CEI3* in Kreuth waren die Hauptprüfungen fest in der Hand der Gäste aus Bahrain. So siegten über 160 Kilometer – jeweils nur eine Sekunde voneinander getrennt – Yousif al Taher mit Siam de Malignos, Jaffer Mirza mit Kefir de Sommant und Abdulrahman Mohammed mit Matta Mia Sebastian. Sie benötigten für die Strecke 9 Stunden und 31 Minuten, was einem Durchschnittstempo von 16,8 km/h entspricht. Als beste Deutsche kam die frisch gebackene Senioren-Meisterin Sybille Markert-Bäumer mit Garibha in 09:36 h (16,66 km/h) auf Platz 4. Der Best Condition Award ging an die Sechstplatzierte Simona Garatti mit Incandesence aus Italien. Alle vorn platzierten Pferde waren Araber.
In der Seniorenwertung über 120 km setzte sich Ahmed Abdulla al Hazza mit dem Araber Shar Rushkin in 06:38 (18 km/h) gegen den Italiener Andrea Iacchelli mit Gustav Baio (06:55 h, 17.3km/h) und Barbara Promberger-Fürpass mit Darih (07:48, 15.4km/h), die für Rumänien gestartet war, durch. Als beste Deutsche belegte Dörthe Krupinski-Negwer mit Wiela S Platz 4.(07.55h., 15.1km/h)
Auch der Sieg in der Junioren-Wertung über 120 km ging nach Bahrain. Hier gewann in 06:39 (18.00km/h) Shereen Fayez Fouad Tobellah mit Kamie du Baouc. Anna-Lena Weiershäuser kam mit SGW Jaba 90 min später (14.7km/h) als Zweite ins Ziel.
Auch die 100-km-Prüfung ging nach Bahrain. Es siegte Ahmed Abdulsamad mit der Arabischen Partbred Stute Maruska el Aziz in 06:07 h (16,3 km/h) eine Sekunde vor seinem Landsmann Mohammed Hamad al Thawadi mit Antar. Auf Platz drei ritt 20 Minuten später mit 15.5km/h, die Österreicherin Theresia Kiesl mit Habaquero, der auch den Konditionspreis erhielt. Als beste Deutsche kam Evi Scholz mit Kleopatra auf Platz 9.(13.02km/h.)
Lediglich über 80 km international konnten sich deutsche Reiter durchsetzen. Den Sieg erritt Maren Röhm mit dem erst siebenjährigen Araberhengst Estopal Estopa in 05:03 h(15.8km/h.) vor Bernhard Theine mit der Shagya-Araberstute Aptero Nike in 05:05 (15.7km/h.), der mit Susanne Güldenpfennig auf Ainhoa Fautina um Platz 2 gefinisht hatte. Estopal Estopa konnte außerdem den Konditionspreis für sich gewinnen.
In der Jugendwertung siegte die Slovakin Dominika Kleinova auf Balkan in 04:46 (16,8 km/h) vor Ahmed Adel al Gaoud aus Bahrain auf Raissa (04:55 h 16.2km/h.)) und Annemarie Kübbeler auf Paradise (05:18 h, 15.1km/h.)). Balkan erhielt zudem den Best Condition Award.
Über die national ausgeschriebene 80-km-Distanz siegte eine Stunde vor den deutschen Teilnehmern mit einem Abstand von 5 min bzw. 15 sec aufeinander mit 14.5km/h, das österreichische Trio Daniela Entner (HKT Noor), Andreas Hiegelsberger (Mescal) und Susanne Thumer (Rih 13). Klaudia und Joana al Samarraie belegten mit den Shagya-Arabern Olymp und Zarah Platz 4 und 5.mit 12.3km/h.
Außerdem war ein nationaler 90-km-Ritt ausgeschrieben, den Günther Zeußel mit Titan in 05:23 h 16.7km/h. vor Verena Glück mit Masir 14.8km/h. und Heidi Hofmann mit Pandiama 14.7km/h gewann.
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