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12. Güldenhof-Distanz vom 12.-14.06.2009











Fotos: Sebastian Ostroga


Bereits zum 12. Mal lud Hannes Dörr zur Güldenhof-Distanz nach Gülden bei Zernien ein. Reiter und Pferde schlugen ihr Quartier wieder auf der Wiese am Schützenheim auf, wo die Teilnehmer sich auch mit Speisen und Getränken versorgen konnten. Erstmals gab es in diesem Jahr eine Dusche, die von einer Anwohnerin zur Verfügung gestellt wurde.

Für die angebotenen Streckenlängen (111/84/64/48/29/84+48 km) konnte Hannes um die 85 Nennungen verzeichnen. Die vier verschiedenen Runden führten die Reiter und Fahrer durch die Göhrde und den Drawehn – zum Reiten ein wunderschönes, aber teilweise anspruchsvolles Gelände.

Die Anreise am Freitag war geprägt von zeitweise wasserfallartigen Regengüssen und kurz vor Ankunft von einem heftigem Hagelschauer mit Sturmböen verbunden mit einem Temperatursturz von 12 auf 4 Grad. Sollte so das Wochenende werden? Doch nein – bei der Ankunft lachte schon wieder die Sonne und es wurde wärmer.

Die Voruntersuchungen an der Brennerei und die Vorbesprechung im Schützenheim gingen problemlos von statten und so konnte der Tag gemütlich ausklingen, wenngleich ich mich an die im Norden übliche Bierglasgröße nie gewöhnen werde.

Am Samstagmorgen gingen die Reiter und Fahrer (LDR, MDR, 1. Tag MTR) bei sonnigem, aber sehr windigem Wetter auf die Strecke. Es gab für die Trosser viele Möglichkeiten, ihre Reiter auf der Strecke zu versorgen und Fotos zu machen. An den Pulskontrollen gab es dank vieler Helfer keine unnötigen Wartezeiten und überall war Wasser vorhanden. Die Pause war zentral an der Brennerei, so war das trosslose Reiten ohne Probleme möglich.
Für die meisten Reiter führte zunächst eine 34km-Runde durch die Göhrde, ein großes Waldgebiet mit teilweise welligem Boden. Danach waren, abhängig von der Streckenlänge, noch verschiedene kleinere Runden im südlicheren Gebiet um Gülden herum zu bewältigen. Das Geläuf konnte mit überwiegend festem Waldboden und gemähten Wiesenwegen überzeugen; asphaltierte Abschnitte wiesen fast durchgehend einen gemähten Randstreifen auf und die wenigen Meter, die von den berühmt-berüchtigten Kartoffelsteinen durchsetzt waren, waren gut zu schaffen.
Auf der 29- und der 19km-Runde wurde die Geschicklichkeit der Fahrer durch einen erst am Vortag umgefallenen Baum getestet. Alle Fahrer meisterten dieses Hindernis problemlos und unfallfrei – sogar Fahr-Novizin Petra Wurm mit Leihshetty Racker, die trotz unserer drastischen Schilderungen fest an sich und Racker glaubte.

Am Sonntag starteten dann die Reiter und Fahrer auf die Strecken des KDR, EFR und den zweiten Tag des MTR. Das Wetter war früh morgens schon sehr schwül-warm und bereitete dem einen oder anderen dadurch Probleme. Die Strecke war sehr gut markiert, so dass man auch ohne Karte hätte reiten können.

Die Siegerehrungen am Samstag und Sonntag fanden in gemütlicher Runde vor dem Schützenheim statt. Den Teilnehmern wurden neben Checkkarten und Ergebnislisten Plaketten, Schleifen und Ehrenpreise überreicht.

Die Schützen traten mit der Idee an uns heran, im nächsten Jahr einen Dreikampf veranstalten zu wollen mit Reiten, Radfahren und Schießen!

Alles in allem ist die Güldenhof-Distanz ein wirklich empfehlenswerter und gut organisierter Distanzritt. Vielen Dank an Conny und Hannes, alle Tierärzte und Helfer – wir freuen uns auf das nächste Mal!

Christine Scheibner und Dorothee Krüll