VDD Logo

VDD Banner


Seite Drucken


Arendsee-Distanz in Neulingen 06.10.2008

12. April, 30 und 60 Kilometer

Der diesjährige Distanzritt fand – wie bestellt – bei strahlend blauem Himmel und idealen Temperaturen statt – nicht zu heiß und nicht zu kalt, Kaiserwetter pur. Gut die Hälfte der teilnehmenden Pferde wurde von der fleißigen und inzwischen sehr erfahrenen Tierärztin Dr. Susanne Koch bereits am Freitagabend untersucht, sodass Cheftierarzt Guido Walter und Dr. Koch am nächsten Tag genügend Muße für das restliche Lot in der VU hatten.

Jene Teilnehmer, die das Gelände bereits aus den vergangenen Jahren kannten, hatten geirrt, wenn sie meinten, auch mit der Streckenführung vertraut zu sein: Die Altmark am Arendsee bietet so viel Gelände und alternative Wegführungen, dass wir beliebig verändern konnten.

Die Strecke führte in zwei Schleifen über je 30 Kilometer. Es waren überwiegend federnder Waldboden zu reiten, einige Feldwege und zwei kleine Dorfdurchquerungen. Start, Pausen, Vet-Checks und das Ziel befanden sich in einem zentralen Gate direkt neben dem Hof, sodass man häufig arbeitslose (!) Trosser auf dem großen Platz in der Sonne sitzen und auf Reiter und Fahrer warten sah.

Erfreulicherweise verritt oder verfuhr sich kein Teilnehmer. Auch kamen – bis auf eine Reiterin, deren Pferd die Nachuntersuchung nicht bestand – alle Starter in die Wertung. Beim Einführungsritt schafften es 12 von 15 Startern in die die Leistungsklasse 1 (Tempo 5,0 bis 5,9), die beiden anderen Wertungsreiter in die Leistungsklasse 2. Der einzige Fahrer, Dieter Starke mit dem Orlow-Traber Cartier, fuhr ebenfalls in die Leistungsklasse l.

Der mittlere Distanzritt wurde flott angegangen, selbst die
langsamste Starterin war noch in Tempo 4,73 unterwegs. In
extrem schnellen 3,18 siegten hier Kerstin Michelmann und Conny Schwedler mit den beiden Hannoveranern Petit Four 2
und Fairbanks vor Oda Petri mit ihrer Araberstute Samba und Renate Nessler mit dem Vollblutaraber Sushan, beide auf Platz drei.

Hermann Eichner hat im letzten Jahr das Distanzvorbereitungsseminar mit 30-km-Fahrt offenbar so gut gefallen, dass er extra aus Kulmbach (Bayern) angereist war, um seine beiden Norweger über 60 Kilometer zu fahren – und das in Tempo 5,13!

Im Anschluss an die Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer
eine Erinnerungsplakette und ein Säckchen Pferdefutter erhielt, fand das gemeinsame Spanferkelessen in der Reithalle statt. Da der Ritt so gut angenommen wurde, denken wir derzeit über eine weitere Veranstaltung am zweiten oder dritten Septemberwochenende nach.

Harriet Stoltenberg