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Erste “Frühlingsspur zur Ronneburg - Hammersbach“ 06.10.2008


Foto Henning Schmidt

Erste “Frühlingsspur zur Ronneburg – Hammersbach“
EFR 36 km; EFL (Einführungslauf) 5 km und KDR 53 km

Der Distanzritt „Frühlingsspur zur Ronneburg“ wurde viele Jahre von dem Urgestein des deutschen Distanzsports Inge Harbach veranstaltet. Doch bereits letztes Jahr hatte sie angekündigt, dass sie einen Nachfolger suche. So wurde der Verein um Sabine Bell angesprochen, ob er Interesse hat den Distanzritt zu veranstalten. Nach anfänglichem Zögern und Nichtwissen entschied der Lehrgang bei Inge über die Veranstalterfrage. Sabine Bell – Vorstandsmitglied – hatte bei Inge teilgenommen und war sofort begeistert.
Das Organisationsteam wurde schnell gefunden und bestand aus Beate Eimer – als Beate Grün vielen Distanzreitern bekannt – Dr. Christiane Stehr, Inge Harbach, Bernd Herche und Sabine Bell. Damit kein Rückzieher – seitens der neuen Veranstalter – mehr möglich war wurde das neue Team direkt im November auf dem Veranstaltertreffen bekanntgegeben. Nun war es also offiziell und sollte losgehen.

Die Planungen begannen damit, wo der Distanzritt stattfinden sollte, wo genügend Platz – auch bei schlechtem Wetter- vorhanden ist. Startplatz und Paddockplätze fanden sich am Festplatz mit den darum liegenden Koppeln sowie dem Vereinsheim der Geflügelzüchter. Diese waren am Anfang jedoch nicht so begeistert von der Idee, hatte man doch Angst um den gepflegten Rasen.
Beate Eimer erklärte sich bereit die Strecken auszuarbeiten. Die 36 km standen schon so gut wie fest, für die damals noch 52 Kilometer hatte Sie eine ganz besondere Idee, doch diese wurde von der Naturschutzbehörde nicht genehmigt. So musste Beate die Strecke umarbeiten, woraus resultierte, dass aus dem 52km Ritt ein 53km Ritt wurde.

Der Veranstaltungstag rückte näher, die Organisation war so gut wie abgeschlossen, kleinere Umdisponierungen in Personal aufgrund Terminüberschneidungen mussten vorgenommen werden aber dies stellte kein größeres Problem dar, da genügend Leute mobilisiert wurden. Allerdings war das Küchenpersonal nur schwer davon abzuhalten ein Fünf-Sterne-Frühstücks-Büffet zu zaubern. Hier wurde dann aber das vereinsinterne Kontrollorgan in Funktion der Kassenwartin Frau Dr. Stehr aktiv, welche die Ausgaben mit Argusaugen überwachte.

Am Tag vor dem Wettkampf wurde markiert – Wegweiser aufgehängt, Wasserfässer und Mistwagen gefahren, die Technik überprüft und das Vereinsheim vorbereitet. Dann sollte es losgehen. Am frühen Nachmittag trafen die ersten Teilnehmer bei beständigem Nieselregen ein. Doch danach öffnete Petrus seine Pforten. Es regnete, nieselte, tropfte und klatschte, Niederschlag in jeder erdenklichen Form.

Pünktlich zum Start um 8.30 – als die Ersten der insgesamt 62 Teilnehmer an den Start gingen, war strahlender Sonnenschein. Für die 36 Kilometerreiter wurde die Höchstzeit so gelegt, dass man bequem auch hätte laufen können.

Nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden waren die ersten Reiter bereits wieder am Ziel, versorgten Ihre Pferde und sich selbst und warteten anschließend auf Nachuntersuchung und Siegerehrung, die dann gegen 17:30 Uhr stattfinden konnte.
Neben der Platzierung wurden auch noch Sonderpreise für die jüngste Teilnehmerin – verliehen an Laura Kökenberger mit 13 Jahren- die älteste Reiter/in – verliehen an Dr. Christiane Stehr und Peter Hertel – sowie für das älteste Pferd für Sno du Moulin mit 24 Jahren verliehen.

Auf der 36 Kilometer Strecke wurde als sogenannter „Best-Condition“ Preis die VDD Goldschleife an Andrea Ladenthin verliehen.

53 km
1. Platz Josie Doderer mit Kaja
1. Platz Henning Doderer Kalimera
3. Platz Nina Klebach mit Zyrano Ben Ghadif
3. Platz Melanie Arnold mit Shaika Bint Keoma
3. Platz Dominik Schlegel mit Kantaro