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Anne Wegner Deutsche Meisterin der Junioren mit Aicha Addschawad
Spannende Kopf an Kopf-Rennen und viel Flair gab es 09. August in Kreuth. Erneut fanden die Deutschen Meisterschaften der Senioren und Junioren in auf der Anlage des Zuchtverbandes für Sportpferde arabischer Abstammung e.V. (ZSAA) im Rahmen der 11. Bundesleistungsschau für arabische Pferde statt. Neben den nationalen Meisterschaften über 120 und 160 Kilometer fanden auch internationale Wettkämpfe über 160, 120, 80 und 60 Kilometer statt, sowie ein 39 Kilometer Ritt statt.
Neue Deutsche Meisterin im Distanzreiten ist Belinda Hitzler mit ihrem Araber Shagar, die nach 9 Stunden, 41 Minuten und 12 Sekunden als erste deutsche Reiterin über die Ziellinie ritt. Der zweite Platz in der Deutschen Meisterschaft ging an Marianne Hähnel mit Baida in Nahar, die nach 10 Stunden, 8 Minuten und 44 Sekunden ebenfalls die Ziellinie überquerte. Ines Liskow gewann mit ihrem Fast´N Furios mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,53 km/h (11 Stunden 49 Minuten und 4 Sekunden) den dritten Platz.
Die 160 Kilometer Distanz war zudem auch international ausgeschrieben. Hier gewann Urs Wenger aus der Schweiz mit Cadour D´Alsace in einer Reitzeit von 9 Stunden, 37 Minuten und 47 Sekunden. Etwas über drei Minuten später erreichte Belinda Hitzler mit Shagar das Ziel und verpasste knapp den Doppelsieg. Der dritte Platz beim CEI*** über 160 Kilometer ging an die Vizemeisterin Marianne Hähnel mit Baida in Nahar. Am Folgetag präsentierte sich Belinda Hitzlers Pferd Shagar den Tierärzten am Besten von allen dafür qualifizierten Pferde dieses Wettkampfes und erhielt dafür den Best Kondition Preis.
Neue Deutsche Jugendmeisterin im Distanzreiten ist Anne Wegner mit Aicha Addschawad, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,89 km/h (7 Stunden, 6 Minuten und 15 Sekunden) den Ritt für sich entscheiden konnte. Deutsche Vizemeisterin ist Veronika Grell mit Gitana geworden, die nur 1 Minute und 18 Sekunden hinter Anne Wegner ins Ziel kam. Den dritten Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft belegte Katharina Blumöhr mit Pallas Athene, die 7 Stunden, 20 Minuten und 1 Sekunde für die 120 Kilometer lange Strecke benötigte.
Auch hier gab es neben der Deutschen Jugendmeisterschaft und einem internationalen Wettkampf eine internationale Wertung. Souverän siegte hier Veronika Grell auf Gitana mit 7 Stunden, 7 Minuten und 33 Sekunden vor dem Italiener Emanuele Fondi auf Schanandora River.7 Stunden, 15 Minuten und 33 Sekunden benötigte dieser für die 120 Kilometer lange Strecke. Auf Platz drei kam Elisabeth Loresch mit Stein Lina in einer Reitzeit von 7 Stunden, 20 Minuten und 2 Sekunden ins Ziel. Sie ritt damit in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,362 km/h. Der begehrte Best Kondition Preis ging in dieser Wertung an Schanandora River vom zweitplatzierten Italiener Emanuele Fondi.
Die nationale Wertung konnte die neue Jugendmeisterin für sich eintscheiden. Sie benötigte 7 Stunden, 6 Minuten und 15 Sekunden mit ihrer Aicha Addschawad. Als zweite dieser Wertung konnte Katharina Blumöhr auf Pallas Athene 2 den Wettkampf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,36 km/h (7 Stunden, 20 Minuten und 1 Sekunde) in der Wertung beenden. Ronja Schreiber auf Santana erreichte den dritten Platz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,62 km/h ( 7 Stunden, 40 Minuten und 41 Sekunden).
An diesem Wochenende konnte sich Anne Wegner nicht nur über den Gewinn der Meisterschaft freuen, sondern gewann mit ihrem Pferd zusätzlich den Preis für die beste Kondition.
Bei dem 120er der Senioren platzierten sich drei deutsche Teilnehmerinnen. Sybille Markert-Bäumer auf Garibha überquerte als erste dieses Wettkampfes nach einer Reitzeit von 7 Stunden, 36 Minuten und 7 Sekunden die Ziellinie. Nur eine Sekunde dahinter überquerte auch Kathrin Maria Falke-Schmidt auf Obelix die Ziellinie. Der dritte Platz ging an Heike Blümel auf Voila Kossack mit einer Reitzeit von 7 Stunden, 37 Minuten und 41 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,73 km/h. Der Best Kondition Preis ging aber nach Österreich. Daniela Entner gewann mit Minisha al Qahira als siebtplatzierte den Best Kondition Preis.
Den als CEI** Ritt ausgeschriebenen 80 Kilometer Ritt gewann die Österreicherin Marion Bosman auf Wanirah in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,13 km/h (4 Stunden, 57 Minuten und 35 Sekunden). Auf Platz zwei kam Lucia Starovecka, die für die Slowakei an den Start gegangen war. Ihr „Saten“ lief die 80 Kilometer in einem Durchschnittstempo von 15,55 km/h und war damit knapp 8 Minuten schneller als die beste Deutsche in diesem Wettkampf Angela Mersch. Sie benötigte mit ihrem Gartal 5 Stunden, 16 Minuten und 18 Sekunden (15,17 km/h). Die drittplatzierte Angela Mersch hatte dieses Wochenende doppelt Grund zur Freude, ihr Pferd Gartal wurde am Tag nach dem Wettkampf zusätzlich mit dem Preis für die beste Kondition ausgezeichnet.
Bei den Junioren über die gleiche Strecke gab es insgesamt nur 3 Teilnehmer. Schnellste war hier Fabienne Friepes auf Maya in 4 Stunden, 56 und 7 Sekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,2 km/h. Silvie Lorenzova aus Tschechien erreichte mit Armanda S knapp 20 Minuten später mit einer Reitzeit von 5 Stunden, 15 Minuten und 40 Sekunden das Ziel. Jasmin Kurländer auf dem wohl einzigen Norweger dieser internationalen Wettbewerbe erreichte nach 6 Stunden, 38 Minuten und 10 Sekunden das Ziel. Sie erritt damit den dritten Platz. Armanda S von Silvie Lorenzova konnte auch am Tag nach dem Ritt die Tierärzte von sich überzeugen und gewann den Preis für die beste Kondition.
Der kürzeste internationale Wettkampf war der CEI* Ritt über 60 Kilometer. Hierbei kamen Erwin Müller auf Nakaz, Bettina Nonnenmacher auf Marun und Stefan Spath auf Mirage B ox alle drei zeitgleich ins Ziel. Sie alle ritten die 60 Kilometer in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,06 km/h (3 Stunden, 44 Minuten und 5 Sekunden). Über die Platzierung hätte nur ein Zielfoto entscheiden können, so die Zuschauer.
In der Jugendwertung ist nur Marvin Nonnenmacher auf dem 2002 geborenen Shagya-Araber Zaphir angekommen. Er ritt 2 Sekunden vor der Spitzengruppe der 60 Kilometerreiter ins Ziel und benötigte insgesamt 3 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden.
Insgesamt war die Veranstaltung in Kreuth wie jedes Jahr wieder sehr gut organisiert und die Bilanz aller Beteiligten und Zuschauer ist: „ Immer eine Reise wert“.
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