Hassellache Distanz (April 2004)
 Jutta Dubs ©Doris-Melzer
 Peter Hertel, der siegreiche ©Doris-Melzer
 Der Veranstalter des Melibokus-Ritts Alwin Merkel ©Doris-Melzer
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Gelungene Erstveranstaltung am 17. April über 40 km
Als eine Bereicherung im Frühjahrs-Distanz-Terminkalender wurde erstmalig die Hassellache Distanz über 40 km im April angeboten.
Die beliebte Strecke der bekannten Herbstlaubdistanz mit ihren schönen Sandwegen im Bürstädter Wald eignet sich auch immer gut für barfuss laufende Pferde.
30 Reiter, ein Drittel davon auf arabischen Pferden, genossen den Ritt bei strahlendem Frühlingswetter.
Waren früher die Araber noch Exoten auf den Distanzritten, so stellen sie heute meist die stärkste Beteiligung einer Rassengruppe dar. Die breitgefächerte Rassenvielfalt, einer der besonderen Reize am Distanzsport, war aber auch hier zu bestaunen: vom Lipizzaner, über den Paso Fino bis zum Orlow Traber war einiges an ausgefallenen Pferderassen vertreten.
Am Seehof bei Lorsch war der Stop mit den tierärztlichen Kontrollen, die von den erfahrenen Distanztierärztinnen Frau Dr. Zuck und Frau Langheinz vorgenommen wurden. Nach Pulsmessen und Vortraben und ein bisschen Gras fressen ging es weiter, vorbei an Neuschloss und zurück zum Ziel am Vereinsgelände des Bürstädter Pferdesportvereins.
Nur ein Pferd musste aus der Wertung genommen werden, die anderen 29 präsentierten sich putzmunter bei der Nachuntersuchung. So hatte unter anderem die pferdefreundliche Strecke ihre positiven Auswirkungen.
Peter Hertel (Heppenheim) kam, sah und siegte wieder mit seinem Anglo-Araber Gandalf indem er die Strecke souverän in Tempo 3,28 zurücklegte. Sabine Bartmann (Mannheim) kam mit der Fuchsstute Scarlett als Zweite ins Ziel, gefolgt von Wolfgang Rösel (Kleinwallstadt) mit der AV-Stute Taraba.
Doris Melzer