Arabian Cup in Viernheim (April 2004)
 Vorne: Die Siegerin des 68km-Ritts Astrid Becker ©Doris-Melzer
 Ines Liskow ©Doris-Melzer
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 Ehepaar Schiler, Veranstalter von Altensteig ©Doris-Melzer
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34 und 68 km am 11. April 2004
Was gibt es für Distanzfans schöneres, als am Ostersonntag im Sattel zu sitzen und sich mit Gleichgesinnten zum Wettbewerb zu treffen?
Ina Baader veranstaltete auf der schon bewährten Strecke vom Arabian Cup im Oktober 2003 zwei Distanzwettbewerbe.
Es wurde ein 34 km Ritt geboten und ein 68 km Ritt, bei dem die 34 km Strecke zwei Mal zu reiten war.
Die schöne, flache und schnell zu reitende Strecke und sicher auch der Arabersonderpreis lockten viele Reiter mit arabischen Pferden ins württembergische Viernheim, wo Start, Stop und Ziel war.
Selbstverständlich konnten Pferde aller Rassen, sofern sie das richtige Alter hatten und entsprechend trainiert waren, an diesem Distanzritt teilnehmen, und sie machten auch regen Gebrauch von diesem Angebot.
So starteten beim 34 km Ritt 44 Reiter mit Pferden vom Connemara, über den Fjord bis zum Oldenburger und Traber und 17 Arabern.
Beim 68 km Ritt war das Verhältnis Araber/ andere Rassen schon ganz anders: von 30 Startern hatten 22 Distanzler ein Pferd arabischen Geblüts unterm Sattel.
Überwiegend waren es Vollblutaraber sowie drei Shagyaaraber und zwei Anglo-Araber.
Durch die Teilnahme einiger Schweizer bekam der Ritt Internationalität.
Vom Start weg ging es in flottem Tempo auf sandigen Waldwegen bis zum ersten Vetcheck bei Lampertheim.
Nach den üblichen tierärztlichen Kontrollen auf Puls- und Atemwerte und der Gangwerksüberprüfung trabten die Reiter, bei diesem Zweiländerritt inzwischen in Hessen angekommen, weiter fröhlich durch den Frühlingswald in nördlicher Richtung bis nach Lorsch, um dann in südlicher Richtung abzuschwenken und auf weichen Wiesenwegen am Damm entlang der Weschnitz wieder zum Start/Stop/Zielort zurückzukehren.
Unter den Startern des 68 km Ritts war ein bekanntes Gesicht der Araberszene zu sehen: Toni Baumann, besser als Schauvorführer und Ausbilder von der Kauber Platte bekannt, ritt den Araberhengst Soufi (Besitzerin U. Weckenmann).
Sabine Uschmann-Maurer aus dem schweizerischen Eptingen überraschte die Wettbewerbsteilnehmer im Wald mit einer Dressureinlage ihres Shagya-Hengstes Bahadur, den sie aus erzieherischen Gründen zum Hinlegen aufforderte.
Siegerin wurde wieder Astrid Becker, diesmal mit dem Budjonny Taurhyn.
Auf dem zweiten Platz und damit schnellster Araber des 68-km-Ritts war der Fuchshengst Pavatic mit Wolfgang Jedele, gefolgt von dem Anglo-Araberhengst CS-Aramis mit Jo Küster im Sattel. Ines Liskow folgte mit Rih Zara und Sonia Erbele mit JKB Masoud.
Beim 34 km Ritt wurde nach Leistungsklassen eingeteilt. Hier waren die Deutsche Reitpony-Stute Asira und die Araber Mahal el Nil, Allat al Aysha sowie Sharika Bint S. die schnellsten Pferde in der Leistungsklasse I, mit den Reitern Susanne Emig, Stephanie Schrumpf und Dr. Daniela Schröder, sowie Günther Hennig.
© Doris-Melzer