Stuck (Mai 2003)
Eine unvergessliche Veranstanltung…
Es wurde Zeit, dass wir am Sonntag die Wiese von Fam. Angelbeck verließen, wir hätten sonst Wüste daraus gemacht…...
Von Donnerstag an nur Sonne und Sand, Hitze bis über 30 °C.
Leider fanden nur wenige Reiter den Weg zu dieser wunderschönen Veranstaltung. Zur gleichen Zeit fand eine halbe Stunde entfernt, auf dem Güldenhof, ebenfalls mehrere Ritte statt. Und das, obwohl der Stuck-Termin lange bekannt war, wurde die zweite Veranstaltung auf dieses Wochenende verschoben.
Pech für die, die nicht da waren. Fam. Angelbeck hatte wieder mit viel Liebe die Veranstaltung vorbereitet und durchgezogen.
Wiebke mußte sogar ein Teil der Strecke zweimal markieren, da einige “Herrentagskandidaten” ihren Trecker mit den Markierbändern “verschönert” hatten. Bernhard Dornsiepen, der nur zum trainieren und Wiebke trossen angereist war, half beim markieren und musste dann doch noch am Samstag mit uns 87km reiten.
Ein Dank an dieser Stelle an die Tierärzte Karin Metz und Martin Grell. Umsichtig und mit viel Ruhe betreuten sie uns dieses Wochenende. Durch die wenigen Starter blieb mehr Zeit den Reiter mit Rat, Tat und Tips zur Seite zu stehen, was von den meisten auch angenommen wurde.
Fam. Angelbeck hatte für die verschiedenen Streckenlängen auch verschiedene Strecken ausgesucht. Lediglich wir 120 km Reiter mussten eine 35km Runde 2 mal reiten. Die 2 mal 80km Reiter absolvierten am Freitag ihre erste Runde die mit einem wohl Hitze bedingten Ausfall endete. Samstag starteten die verbliebenen Reiter ein halbe Stunde nach den restlichen Reitern, so war für sie Zeit für das nochmalige Vorstellen ihrer Pferde und ein stressfreies Starten. Vor dem Start am Samstag konnten wir alle noch um ca. 5.00 Uhr die Sonnenfinsternis bewundern.
Alle Reiter der längeren Strecken mussten eine 52km Runde bewältigen, die Runde war vom Boden sehr abwechslungsreich und wies sogar einige Meter Höhenunterschied auf. Eine im ganzen, auch bei aufsteigender Hitze flott zu reitende Strecke. In Stuck auf dem Veranstaltungsplatz hatten wir dann 30 Minuten Pause. Je nach Streckenlänge musste die nun folgende Strecke von 35km ein oder zweimal geritten werden. Hier trafen sich auch die Reiter des Einführungsrittes wieder, die erst auf die Strecke gingen als die morgens gestarteten Reiter in die Pause kamen. Die 35km Runde ging dann in langen Schlägen, durch Kiefernwälder, durch teilweise tiefen Sand über ein Vet-Gate wieder nach Stuck. Während der Mittagshitze stand die Luft hier in den Wäldern. Aber ein gutes Tempo brachte kühlenden Wind.
Organisatorisch gab es so gar nichts auszusetzen und alles lief reibungslos. In den Vet-Gates gab es Wasser und Verpflegung für die Reiter.
Die Hitze machte den Reitern zum Teil mehr Probleme, als den Pferden. Hatten sich einige Reiter in der Morgenkühle dazu verleiten lassen ein flottes Tempo mit erfahrenden Pferden mit zu gehen, so rächte sich dies schon nach dem ersten Vet-Gate. Das Feld zog sich dann im laufe des Tages auseinander, aber ein jeder bemühte sich, heil ins Ziel zu kommen. Trotz der sehr guten Markierung und Streckenkarten verritten sich einige Reiter nicht ganz unerheblich.
Mit wenig Ausfällen ging der Ritt am Nachmittag zu Ende. Es wurde die Möglichkeit genutzt, den Ritt schon vorher in der Wertung zu beenden.
Die Nachuntersuchung nach 30 Minuten verlief im Schatten, was nach der Hitze des Tages für alle angenehm war.
Der Abend verlief dann mit Grillen und Lagerfeuer, wie schon den Abend zu vor, sehr harmonisch. Am Sonntagmorgen erst die Transportfreigabe, dann ein liebevolles, gemeinsames Frühstück unter blauen Himmel und Sonne und eine Siegerehrung mit etlichen Sach- und Futterpreisen liess die Veranstaltung ausklingen. Zu vergessen natürlich nicht die, wie auf allen “Schönen Ritten”, Stallplaketten, für die es sich lohnt zu reiten.
Da die Ritte der Fam. Angelbeck immer unter dem Modus der langen Ritte durchgeführt werden, bot sich wie immer eine gute Möglichkeit, Pferde für die lange Strecke vorzubereiten. Alle Reiter und Pferde genossen die Sonne an diesem Wochenende und ich hoffe, dass bei den nächsten Ritten wieder mehr Reiter den Weg nach Stuck finden.