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11. Drawehn-Trail











Am ersten Oktober Wochenende fand in der Göhrde der 11. Drawehn Trail im zehnten Veranstaltungsjahr statt. Freitagnachmittag trafen nach und nach die 15 Teilnehmer auf der grünen Paddockwiese ein. Hier gab es viel zu fressen für die Pferde. Die Wiese lag gut geschützt zwischen Bäumen und einem Bahndamm und bot wirklich reichlich Platz für Mensch und Pferd.
Nach einem herzlichen Empfang ging es zügig zur Voruntersuchung. Alle Pferde durften am nächsten Morgen auf die 88 Km lange Strecke.
Für diesen Ritt hat Frederike in dem angrenzenden Dielencafé Abendbrot für Reiter, Trosser und Helfer zu erschwinglichen Preisen organisiert. Das Essen war wirklich lecker und die Buchweizentorte, für welche das Café berühmt ist, war auch weltklasse. Außerdem konnte man hier nochmal schnell mit Warmwasser Hände waschen und die Toilette nutzen. Hier fand auch die kurze Vorbesprechung statt. Eine ausführliche gab es bereits vorab per Mail. Es gab für jeden Reiter und die Trosser gute Farbkopien auf denen jeder die Strecke selber einzeichnen durfte. Einige Reiter nutzten die Zeit um die Strecke via Laptop auf ihr GPS zu ziehen. Interessant was es da alles so gibt.

Um 07.30 Uhr ging es dann Samstagmorgen auf die wunderschöne aber gleichzeitig anspruchsvolle Strecke. Asphalt oder befestigte Wege gab es so gut wie gar nicht. Dafür ging es die ganze Zeit rauf und runter. Mal lang und stetig, mal kurz und steil. Die Strecke war auch „nur“ nach Karte ganz gut zu finden. Es gab am ersten Ritttag insgesamt drei Pausen. In der ersten Pause wartete ein gedeckter Tisch mit Frühstück für alle. Für die Pferde gab es auch hier ausreichend Grün. In der Mittagspause gab es dann Kürbissuppe. Alle waren also rundum gut versorgt.

Noch zu erwähnen ist der Unruhetag, der einmal im Jahr im Wendland als Vorbereitung auf den Castortransport stattfindet. Dadurch waren viele Demonstranten und Polizisten unterwegs. Sogar Straßensperren wurden errichtet, die von Trossern und Helfern mit großen Umwegen umfahren werden mussten.

Sonntag gingen noch 11 Pferde auf die 60 Km Strecke. Die anderen 4 Pferde haben nach dem ersten Tag in der Wertung beendet. Die 30 Km bis zur ersten Pause waren irgendwie lang. Die zweite Pause kam dann doch aber recht zügig und es ging entlang dem Göhrdegraben wieder nach Hause.
Alle Pferde bestanden die Nachuntersuchung. So soll es sein. Frederike und Beate haben eine sehr herzliche Siegerehrung durchgeführt. Drei Pferde haben an diesem Wochenende ihre 1.000 Km in diesem Jahr vollgemacht. Herzlichen Glückwunsch. Besonders erwähnenswert finde ich, ist eine 22 jährige Schimmelstute. Sie ist die gesamte Strecke echt toll gelaufen. Respekt für diese Leistung.
Für mich war es der erste Drawehn Trail und hoffentlich nicht der letzte.

Annika Böttcher