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Arabian Cup Viernheim (Mai 2003)

Nina Knapitsch und Unser Cisco - ©-Doris-Melzer


Bert Fichtel und Kimbal - © Doris Melzer


Trotz der Araber-Sonderwertung waren auch viele Nicht-Araber am Start - © Doris Melzer





Nicht nur Frühlingsveranstaltungen, auch herbstliche Ritte werden stark frequentiert.
Nach der erfolgreichen Veranstaltung „Arabian Spring“ am 17. Mai in Heddesheim stand auch der Arabian Cup wieder unter den Fittichen von Ina Baader.
Der Ritt war eine Bereicherung im Distanz-Herbst-Kalendarium, da er verkehrsgünstig im südlichen Hessen bzw. nördlichen Baden-Württemberg zwischen Mannheim und Heidelberg angesiedelt war und daher auch gerne angenommen wurde.
Die beiden Ritte von 34 und 68 km waren unmarkiert, die Reiter mussten sich nach einer Streckenkarte orientieren. Die durchweg flache Strecke führte auf gutem Geläuf zunächst in nördlicher Richtung von Viernheim weg, um dann westlich in den beliebten Lampertheimer Wald abzubiegen und nach einer weiteren Nordschleife wieder zum Start/Stop und Ziel beim Reit- und Fahrverein in Viernheim zurückzuführen.

Von 36 Nennern beim 34-km-Ritt waren 29 gestartet und alle blieben erfolgreich in der Wertung. Beim 68-km-Ritt waren von 31 Nennern 29 an den Start getreten.
Das herrliche Reitgelände verlockte zu schnellem Reiten und war vielleicht einer der Gründe, die bei 6 Pferden zum Ausscheiden führte.
23 Reiter blieben in der Wertung. Die beiden Ritte waren für alle Rassen zugelassen, und so konnten sich nicht nur Arabische Pferde sondern auch Haflinger, Fjord und verschiedene Warmblutrassen wie z.B. Hannoveraner
im Wettbewerb messen. Beim 68-km-Ritt waren allerdings überwiegend Vollblutaraber vertreten.
Nach einem spannenden Rennen siegte Astrid Becker auf ihrer Vollblutaraberstute Nefertari (Taladinn x Salwa II) mit 7 Minuten Vorsprung.
Sie hatte eine Reitzeit von 230 Minuten, das entspricht einem Durchschnittstempo von 17,74 Stundenkilometern.
Astrid Becker gewann bereits den Frühjahrsritt des „Arabian Spring“ mit der Araberstute Shebaka.
Als zweite kam Ines Liskow mit dem AV-Wallach Rih Zara (Rafik x Garsa) ins Ziel.
Viele bekannte Distanz-Araber-Reiter waren noch auf der Strecke unterwegs, wie z.B. Jutta Osterhoff mit ihrem Warkocz, Franz Brück und Bert Fichtel sowie Dr. Uli Weckenmann und Georg Thierer mit Moneera Seneb, aber auch viele andere „alte“ Hasen wie Nina Knapitsch, Gerd Miltenberger und Dieter Hildenbrandt, um nur einige zu nennen.
Beim 34-km-Wettbewerb waren Frank Schroeder mit Mahal el Nil (Amal el Nile x Nagwan) und Dr. Daniela Schroeder mit Allat al Amica (Kasr el Nile x E.H. Allat) am schnellsten im Ziel mit einer Reitzeit von 125 Minuten (Durchschnittstempo 16,32 Stundenkilometer), gefolgt von Claudia Jung, die mit vier Pferden des Gestüts Karolinenhof erfolgreich teilnahm (143 Minuten Reitzeit).
Auch das Team von Claudia Jährig war erstmals mit ihren 3 Hengsten AR Shandiz, Majubi und Nahrib el Ma, die sich sonst auf Araberveranstaltungen dressurmäßig präsentieren, erfolgreich auf einem Distanzritt dabei.