Extremes Wetter...
 Fotos: Julia Brüssow |
oder
4. Fläming-Airport-Distanz
Im Juli hatte ich mich auf die Fläming-Airport-Distanz gefreut. Das Wetter meinte es mit Ina und Dirk aber so gut, dass der Veranstaltungsort und die anliegenden Wälder, durch die die Rittstrecke führen sollte, wegen Waldbrandstufe 4 gesperrt waren. Der Ritt wurde um vier Wochen verschoben…
Im August war es dann endlich soweit. Wir packten unsere Siebensachen und machten uns auf die 100 km kurze Fahrt. Aufgrund einer Moto-Cross-Veranstaltung wurde die Veranstaltung von Burg nach Lostau verlegt. Allerdings trübte das Wetter im Vorfeld schon wieder die Vorfreude: anhaltender Dauerregen ließ die Elbe über die Ufer treten. Als wenn das noch nicht genug war, trieben Schäfer ihre Tiere auf die Paddockwiese und somit war das Gras golfplatzkurz, von den vielen, vielen Kötteln mal ganz zu schweigen. Gemäß dem Motto „Machen wir das Beste draus…“ bauten wir Paddock und Zelt auf und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Die Strecke stand am Freitagabend soweit fest und die Vorbesprechung fand mit druckfrischen Karten statt.
Anhaltender Dauerregen in der Nacht zwang zum kurzfristigen Umlegen der Strecke am nächsten Morgen. Im leichten Nieselregen starteten wir auf die erste Schleife von 35 km. Viele Teile der Strecke waren gleichzeitig Hin- und Rückweg und so traf man andere Mitstreiter zu Pferd oder Wagen. Der Sandboden der Magdeburger Börde nahm den Regen gut auf, aber der tiefe Sand an einigen Stellen machte die Strecke tückisch. Das Rauf und Runter auf dem nassen Grasboden war auch nicht zu unterschätzen.
Auf der 20 km Runde hatten wir dann eine Art „Sternritt“. Aufgrund des Regenfalles in der Nacht wurde der Kringel zu einem Ritt mit zwei Sackgassen. Anders war es leider nicht möglich, da ein etwaiger 30 cm tiefer Wasserdurchritt dann plötzlich 1,30 m tief war. Und Seepferde haben wir dann doch nicht…
Die Siegerehrung fand am Abend bei trockenem Wetter mit Pferd an der Hand statt. Jeder Reiter bekam eine mit Schriftzug versehene Fliese als Stallplakette und eine Tüte mit Leckereien für das Pferd.
Trotz des launischen Wetters waren alle freundlich und hilfsbereit. Während der ganzen Veranstaltung gab es einen unerschöpflichen Vorrat an Speisen und Getränken.
Einen riesengroßen Dank an Ina und Dirk und ihr Team, die sich trotz des Wetters nicht haben entmutigen lassen !
Christine Scheibner und Mephisto