 www.oldenburg-foto.de 2. Eifel-Distanz in Roderath
Ende Juli lud Susanne Polzin zur zweiten Eifel-Distanz und gab ihr Debüt als internationale Veranstalterin. Wie schon im Vorjahr gab es eine liebevoll vorbereitete Veranstaltung, die durch Herzlichkeit und einzigartige Atmosphäre zu gefallen wusste.
Ein reichhaltiges Angebot an Strecken erwartete die Teilnehmer auf einer Anlage, die fast keine Wünsche offen ließ. So bot Susanne Polzin sowohl internationale Wettkämpfe von 90 und 120 Kilometer Länge, als auch Mehrtagesritte und Wettkämpfe über 41km.
Die Strecken der verschiedenen Wettkämpfe waren hervorragend markiert und recht abwechslungsreich zu reiten. Dennoch, oder gerade deshalb, konnte man die farbigen Karten fast unbenutzt lassen, da fast immer auch die übernächste Markierung gut zu sehen war. Das Geläuf bot von allem etwas, Wiesenwege luden zum frischen Galoppieren ein, längere Anstiege sortierten die Spreu vom Weizen und kurze steinige Waldabschnitte forderten die Konzentration von Pferd und Reiter. Die Strecken verdienten das Attribut anspruchsvoll, ließen sich aber dennoch flüssig reiten.
Nach getaner Arbeit erwarteten zahlreiche Preise in den Siegerehrungen ihre Gewinner. Die Veranstalterin hatte eine große Anzahl an Präsenten organisiert und selbst die Reiter, die nicht in der Wertung beenden konnten, bekamen einen Trostpreis.
Highlight war sicherlich die von „Endurance Insight“ und “EWTC“ gesponserte Reise nach Dubai, die für den Best Condition Gewinner der 120 Km Strecken ausgelobt war. Über diesen Preis konnte sich Claudia Bretthauer (3. Platz CEI 120 Km) freuen, deren Stute Altanas Samara bei der BC-Vorstellung den fittesten Eindruck hinterlassen hatte.
Gewonnen wurde der CEI 120 Km im Finish von Carmen Römer mit Eddy R aus den Niederlanden vor Olaug Carstensen aus Norwegen, die Teilnehmerin mit der weitesten Anreise aus dem europäischen Raum. Der dritte Platz ging an Claudia Bretthauer mit Altanas Samara.
Getoppt wurde die Anreise der Norwegerin lediglich von der Sheika Rheem al Thani, die ihren eigentlichenWohnsitz in Qatar hat.
Auf der internationalen 90km Strecke erreichte Gabi Schreiber mit Pyros als erste das Ziel, gefolgt von Luisa Pott mit Fresco und Nicole Liskien mit Todensie. In der Jugendwertung gewann Marijke Visser mit Amalswinta aus den Niederlanden. Die Plätze zwei und drei belegten Joyce van den Berg mit Bas de Cardonne und Fenne Koppenol mit Vanesco.
Am Folgetag wurden einige nationale Ritte angeboten. Auch hier konnte sich Carmen Römer auf der 80 Km Strecke durchsetzen. Dicht gefolgt von der amtierenden deutschen Meisterin Ursula Klingbeil und Bärbel Büchting.
Text: Meyke Kalms
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