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1. Burgballon-Distanzritt und Fahrt am 8.5.2010







Bei Has, Reh und Fuchs oder wo ist bloss die Markierung hin?

Es war das erste Mal, dass ich mit meiner Stute in ein anderes Bundesland zu einem Distanzritt reiste.
Wir hatten bei unserer Rittplanung nach einem Ritt um die 50 km gesucht und sind in Sachsen-Anhalt, genauer in Burg fündig geworden.
Am Freitag nachmittag ging es mit 2stündiger Verspätung auf die A2, da dort vorher noch zu viele Staus waren. Für mich war es schon ein Erlebnis an den ehemaligen Grenzanlagen vorbei zufahren, da kamen Erinnerungen an meine Kindheit hoch, als wir dort über die Grenze mußten, um Verwandte zu besuchen.

Als wir ankamen, war die ausführliche Vorbesprechung schon im Gang. Ina war aber, als ich später meine Unterlagen in der Meldestelle abholte, so freundlich mich über die wichtigsten Dinge zu informieren. Es wurden Streckenlängen von 9, 26, 38, 51 und 65 km angeboten.

Am nächsten Morgen gab es nochmal eine ausführliche Vorbesprechung, danach gingen wir zur Voruntersuchung.
Dann ging es auf die Strecke. Wir starteten zu viert auf die 51 Km. Die ersten Kilometer wurde recht flott geritten, dann trennte sich die Gruppe. Ich ritt alleine weiter. Die Markierung war zu Anfang sehr gut, später dann leider stellenweise gar nicht vorhanden, wodurch wir am Ende dann 58 Km geritten sind.
Das Geläuf war ab und zu sehr steinig, es gab viele Wald- und Feldwege.
Manchmal ging es für mich Flachländer leicht Hügel hoch und Hügel runter. Die Autobahn mußte man 4 mal unterreiten.
Die Strecke war auf den 51 in zwei Runden unterteilt. Die Pause war am Paddockplatz.
In den Vet-Checks auf der Strecke gab es Wasser. Dort ging es zügig mit der Kontrolle und wir konnten gleich weiter. Anders in der Pause, da kam es zu Verzögerung bei der Untersuchung, da zeitgleich viele Reiter reinkamen.
Aber auch hier hatten Helfer Wasserbottiche, sogar welche mit Schwämmen zum abwaschen, befüllt.
Außerdem gab es eine Aufstiegsrampe, da der Ritt auch für Reiter mit Behinderung ausgeschrieben war.

Durch die Nachuntersuchung kamen wir anstandslos und so konnten wir ganz entspannt auf die Siegerehrung warten.
Diese fand dann mit Pferd an der Hand statt. Jeder bekam eine Magnettafel als Stallplakette, Schleife und einen kleinen Preis.

Die ganze Veranstaltung über wurde man mit Essen und Trinken versorgt. Alle, Veranstalter, Helfer, Reiter und Tierärzte waren freundlich und hilfsbereit.
Der Flughafen Burg ist als Veranstaltungsort super über die A2 zu erreichen. Er liegt nur wenige Kilometer von der Autobahn entfernt.

Annette Höpken mit Bambina